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Artikel 24 - Nicht regelgerecht gespielte Kugel

Außer in Fällen, in denen dieses Reglement spezifische und nach Artikel 35 abgestufte Sanktionen vorsieht, ist jede Kugel, die nicht regelgerecht gespielt wurde, ungültig und alles, was sie auf ihrem Weg verändert hat, wird in die ursprüngliche Lage zurückversetzt, wenn zuvor markiert worden war.

Der Gegner hat jedoch das Recht, die Vorteilregel anzuwenden und den Wurf für gültig zu erklären. In diesem Fall ist die Lege- oder Schusskugel gültig und alles, was sie verändert hat, bleibt in der neuen Position.


 

Regelauslegung zu Art. 19 und 24 (24.08.2017)

hier: ungültige Kugel, Herausnahme / Vorteilsregel

Generell sind die beiden Artikel (19 und 24) getrennt zu betrachten.

Art. 19 bezieht sich lediglich auf die gespielte Kugel, die auf verbotenes Gelände gerät. Die Kugel selbst ist bei dieser Betrachtung regelkonform gespielt, wird erst in ihrem Lauf ungültig und muss daher entfernt werden. Treffen zwei Ereignisse zusammen, z.B. Kugel aus dem falschen Kreis gespielt und überquert verbotenes Gelände, so greift sofort Art. 19, Art. 24. ist nachrangig zu betrachten, die Vorteilsregel kommt nicht zur Anwendung.

Bei Art. 24 liegt ein Verstoß des Spielers vor, der geahndet werden muss, entweder durch Herausnahme der Kugel, oder durch Anwendung der Vorteilsregel, was dem Gegner zu Gute kommt.

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