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Artikel 35 - Spielsanktionen

Bei der Nichtbeachtung voran stehender Bestimmungen zieht sich der Spieler folgende Maßnahmen zu:

  1. Verwarnung, die dem schuldigen Spieler vom Schiedsrichter durch eine "gelbe Karte" angezeigt wird. Eine "gelbe Karte" bei Zeitüberschreitung gilt für alle Spieler der schuldigen Mannschaft. Hat einer der Spieler bereits eine gelbe Karte, so wird eine noch zu spielende Kugel der laufenden Aufnahme oder eine noch zu spielende Kugel der folgenden Aufnahme entzogen, falls er über keine Kugeln mehr verfügt.
  2. Annullierung der gespielten oder zu spielenden Kugel. Dies wird dem schuldigen Spieler vom Schiedsrichter durch die "orange Karte" offiziell angezeigt.
  3. Ausschluss des schuldigen Spielers vom Spiel. Dies wird dem schuldigen Spieler vom Schiedsrichter durch die "rote Karte" offiziell angezeigt.
  4. Disqualifikation der schuldigen Mannschaft.
  5. Disqualifikation beider Mannschaften im Falle heimlicher Absprache.13)

Die Verwarnung ist eine Sanktion und kann nur bei Regelverletzung ausgesprochen werden.

Eine offizielle Information an die Spieler bei Beginn des Wettbewerbes oder einer Begegnung, das Reglement strikt einzuhalten, ist nicht als Verwarnung anzusehen.


 

13) DPV Begriffsbestimmung: Der Begriff Ausschluss meint den Ausschluss vom Spiel, die Disqualifikation bedeutet immer den kompletten Ausschluss vom gesamten Wettbewerb.


 

Regelauslegung zu Art. 35 (22.03.2017)

Anwendung der Karten

Anwendung der Karten gemäß Art. 35

Aufgrund aktueller Anlässe bittet der DPV Schiedsrichterausschuss nochmals um Kenntnisnahme:

Um inflationärem Einsatz der Karten vorzubeugen, wird explizit darauf hingewiesen, dass jede gezeigte Karte einer Sanktion gem. Reglement Art. 35 entspricht. Besonnenes und überlegtes Handeln ist oberstes Gebot.

Die Schiedsrichterwarte der Landesverbände und die Bundesschiedsrichter sind angehalten, junge und jüngere Kollegen im Gebrauch der Karten zu unterweisen, damit die Absolutheit und der Sinn der Sanktionen gewahrt bleibt.

Disqualifikationen gelten für den Wettbewerb!


 

Regelauslegung zu Art 35 ggf. 38,39 (20.03.2017)  

Anwendung der Karten im Ligabetrieb

Gemäß dem int. Reglement in der deutschen Fassung vom 26.01.17 gebietet Artikel 35.3 den Ausschluss eines Spielers vom Spiel, wenn er mit einer roten Karte sanktioniert wird.

Für den Ligabetrieb gilt deshalb folgendes:

Wenn sich in einer ersten Begegnung (3:3) eines Ligatages (in der Regel finden an einem Wochenende zwei oder drei Begegnungen statt) ein Spieler eine "rote Karte" zuzieht, ist er für dieses Spiel (3:3) gesperrt, darf jedoch am nächsten Spiel der Begegnung (2:2) wieder teilnehmen.

Sollte der betroffene Spieler weiter Anlass zur Sanktionierung (rote Karte) geben, so ist er vom Wettbewerb auszuschließen. Dies gilt ggf. auch für seine gesamte Mannschaft.

Eine Aufsummierung von Karten über mehrere Begegnungen (Spieltage) oder die ganze Ligasaison ist derzeit nicht vorgesehen.


 

Regelauslegung zu Art. 35 - Erweiterung (24.03.2017)

Anwendung der Karten im Spielbetrieb

In Erweiterung der Auslegung 1703-1 vom 20.03.2017 legt der Schiedsrichterausschuss für gelbe Karten (Verwarnungen nach Art. 35) für den Ligabetrieb folgendes fest:

An Großspieltagen mit mehreren Begegnungen (Spieltagen) behält eine "gelbe oder orange Karte" über den gesamten Tag, von Beginn bis Ende der Veranstaltung, ihre Gültigkeit.

Die Spieler die mit einer "gelben oder orangen Karte" belegt werden, gehen also nicht unbelastet ins nächste Spiel.

Gelbe Karten gelten für den aktuell laufenden Wettkampftag, rote Karten für das laufende Spiel.

Analog ist diese Auslegung auf Aufstiegsspiele, Relegationen, Pokalrunden etc. anwendbar.

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