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Richtlinie über die Durchführung des
Boule-Sportabzeichens

Allgemeines

Das Boule-Sportabzeichen (BSA) ist eine Auszeichnung des Deutschen Pétanque Verband e.V. (DPV). Es ist eine Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Sportabzeichen im Rahmen des Breitensports verliehen.

Die Teilnahme ist nicht an eine Lizenzpflicht gebunden.

Das BSA kann in drei Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold abgelegt werden. Dies wird durch die gleichen Prüfungen mit unterschiedlichen Bewertungen erzielt.

  1. Bronze: 45 Punkte;
  2. Silber: 60 Punkte;
  3. Gold: 75 Punkte.

Die erbrachten Leistungen gelten immer nur für das laufende Kalenderjahr. Erst nach Eintrag in die Prüfkarte des Prüflings gilt die Prüfung als abgelegt. Die Prüfkarte ist nur für das laufende Kalenderjahr gültig und nicht übertragbar.

Die Prüfungen müssen nicht an einem Tag abgelegt werden, auch die Reihenfolge der
Prüfungen kann jeder selbst bestimmen.

Veranstalter ist der ausrichtende Verein. Der Veranstalter legt fest, ob er alle Prüfungen oder nur einen Teilbereich (Lege- oder Schießprüfungen) anbietet. Zum Beispiel können an einem Tag nur die Legeprüfungen und an einem anderen Tag die Schießprüfungen angeboten werden.

Die Prüfungen können nacheinander oder parallel angeboten werden. Bei parallelem Angebot ist für jede Prüfbahn entsprechendes Prüfpersonal einzuteilen.

Prüftermine können in einer Datenbank mit Angabe des ausrichtenden Vereins und Art der Prüfungen veröffentlicht werden. Der ausrichtende Verein meldet dann den Termin an mit Angabe des Abnahmeortes, Datum und Zeit, Name des Prüfer*in.

Es gelten die Bestimmungen der Einzelprüfungen und der offiziellen Pétanque-Spielregeln.

Die Leistungen des BSA werden für das Deutsche Sportabzeichen (DSA) anerkannt.
Durch Vorlage der BSA-Urkunde gilt im Jahr der Ausstellung die Prüfung in der Disziplingruppe Koordination des Deutschen Sportabzeichens als erfolgreich absolviert.

Ablauf der Prüfungen

Der Aufbau der einzelnen Prüfungen ist auf den nachfolgenden Seiten erläutert.

Bei den Prüfungen hat der Prüfling einen Helfer bereitzustellen, der den Wiederaufbau der einzelnen Prüfungen unter Anleitung des Prüfers durchführt.

Die Ergebnisse der einzelnen Prüfungen werden erst in den Erfassungsbogen eingetragen und dann, wenn es durch den Prüfling gewünscht wird, in die persönliche Prüfkarte übertragen. Die persönliche Prüfkarte verbleibt bis zur vollständigen Absolvierung aller Prüfungen im Besitz des Prüflings.

Die einzelne Prüfung sollte nur einmal pro Abnahmetag absolviert werden, über Wiederholungen der Prüfung entscheidet der/die Prüfer*in vor Ort.

Die Abnahme ist nur durch zugelassene Prüfer*innen erlaubt (siehe Richtlinie Prüfer BSA).

Der/die Prüfer*in unterschreibt das eingetragene Ergebnis der Prüfkarte mit Namen und seiner Ident.-Nr.

Ausgabe Abzeichen und Kosten

Die Kosten für Durchführung und Prüfer*in trägt der ausrichtende Verein. Die Kosten können auf die Prüflinge umgelegt werden.

Wenn alle Prüfungen absolviert wurden und die Prüfkarte vollständig (bei jeder Prüfung eine Leistung) ausgefüllt ist, wird sie von dem*r Prüfer*in an die Arbeitsgruppe Sportabzeichen des DPV zur Beurkundung eingereicht. Die Einreichung kann auch durch den Prüfling selbst geschehen.

Die Kosten für die Beurkundung betragen derzeit bei

Die Anschrift zur Einreichung ist unter Beurkundung zu finden.

Begriffsbestimmung

Spielkugel = Kugel, die/der Spieler*in legt bzw. schießt.

Treffkugel = Kugel, die bei den Schießprüfungen zu treffen ist.

Kugelbarriere = Kugeln, die als Hindernis bei den Prüfungen dienen.

Material

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