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Artikel 19 - Ungültige Kugeln

Jede Kugel ist ungültig, sobald sie verbotenes Gelände überquert. Eine Kugel ist gültig, wenn sie auf der Grenze des Spielgeländes liegt. Sie ist nur ungültig, wenn sie (aus der Senkrechten betrachtet) die Grenze des erlaubten Geländes mit ihrem gesamten Durchmesser vollständig überschritten hat. Dasselbe trifft für die Kugel zu, die bei vorgegebenen Spielfeldern mehr als ein längsseitig unmittelbar benachbartes Spielfeld vollständig überquert oder das Spielfeld an der Schmalseite vollständig verlässt.

Bei Spielen mit Zeitbeschränkung, die auf einem zugeteilten Spielfeld ausgetragen werden, ist eine Kugel ungültig, wenn sie vollständig das zugeteilte Feld verlässt.

Wenn eine Kugel danach auf das Spielgelände zurückkehrt, sei es wegen einer Bodenunebenheit oder dass sie von einem beweglichen oder unbeweglichen Hindernis abprallt, muss sie sofort aus dem Spiel genommen werden und alles, was sie auf ihrem Weg zurück in das Spielgelände verändert hat, wird in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt, vorausgesetzt, die Objekte waren markiert.

Jede ungültige Kugel muss sofort aus dem Spiel genommen werden. Andernfalls wird sie als gültig angesehen, sobald eine weitere Kugel von der gegnerischen Mannschaft gespielt wurde.


 

Regelauslegung zu Art. 19 (22.03.2017)

Kugeln hinter der Auslinie

Eine Kugel (oder ZK), die auf eine im Aus liegende Kugel trifft, ohne jedoch selbst die Auslinie mit ihrem ganzen Durchmesser überschritten zu haben, ist gültig.

Es ist nicht zu betrachten, ob die Kugel (oder ZK) ins Aus "hätte gehen müssen", sondern es zählt einzig die Tatsache, dass diese Kugel (oder die ZK) die Auslinie nicht überschritten hat.

Daraus geht hervor, dass knapp im Aus befindliche Kugeln zu entfernen sind, bzw. an einen Ort im Aus-Bereich (Ecke) geschoben werden, an dem nicht die Gefahr des "Auflaufens" oder des "Rückpralls" besteht. So lassen sich evtl. Nachteile vermeiden. Der hinzugerufene Schiedsrichter kann nur die Situation am Boden beurteilen, nicht aber den Vorgang der dazu geführt hat.


 

Regelauslegung zu Art. 19 und 24 (24.08.2017)

hier: ungültige Kugel, Herausnahme / Vorteilsregel

Generell sind die beiden Artikel (19 und 24) getrennt zu betrachten.

Art. 19 bezieht sich lediglich auf die gespielte Kugel, die auf verbotenes Gelände gerät. Die Kugel selbst ist bei dieser Betrachtung regelkonform gespielt, wird erst in ihrem Lauf ungültig und muss daher entfernt werden. Treffen zwei Ereignisse zusammen, z.B. Kugel aus dem falschen Kreis gespielt und überquert verbotenes Gelände, so greift sofort Art. 19, Art. 24. ist nachrangig zu betrachten, die Vorteilsregel kommt nicht zur Anwendung.

Bei Art. 24 liegt ein Verstoß des Spielers vor, der geahndet werden muss, entweder durch Herausnahme der Kugel, oder durch Anwendung der Vorteilsregel, was dem Gegner zu Gute kommt.

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